Am Freitag, den 20.12.2019, trafen wir uns um 09:00 Uhr am Hauptbahnhof, von wo aus uns die Bayerische Oberlandbahn nach Schliersee brachte. Unsere Gruppe füllte fast den gesamten Zug, der pünktlich in Schliersee ankam. Es war vormittags sehr windig, aber die vielen sonnigen Abschnitte luden zu einem Rundgang um den See ein, für den sich dieses Jahr ein Großteil der Studierenden entschied. Es stand den Studenten frei, entweder um den Schliersee zu wandern oder das Heimatmuseum zu besuchen. Dort erhielten die Studierenden einen Einblick in das bäuerliche Leben der vergangenen Jahrhunderte. Besonders beeindruckend war die historische Rauchküche aus dem 16. Jahrhundert. Nach der 90-minütigen Führung trafen sich die beiden Gruppen gegen 12:00 Uhr im Ortskern, um gemeinsam zur Schliersbergalm aufzusteigen. Da es am Tag unserer Weihnachtsfahrt orkanartige Böen im Voralpenland gab, war dieses Jahr die Fahrt mit der Schliersbergbahn auf den Berg nicht möglich und alle Studierenden und Dozenten wählten den Fußweg. Auf dem Weg genossen alle die eindrucksvolle Aussicht und kamen nach einer ca. 45-minütigen Wanderung an unserem Ziel an. Oben auf der Schliersbergalm nahmen wir in der gemütlichen Stube der Alm Platz und ließen uns Schweinsbraten, Käsespätzle und Putengeschnetzeltes schmecken.

Nach dem Mittagessen bekamen die Studierenden und Dozenten Besuch vom Hl. Nikolaus, der samt seinem Begleiter Krampus den Weg auf die Schliersbergalm auf sich nahm. Nachdem die Studierenden und Dozenten von ihm gelobt worden waren oder auch die Rute des Krampus spüren mussten, sang ein Chor aus Studierenden und Dozenten drei extra einstudierte Weihnachtslieder aus unterschiedlichen Sprachräumen. Daraufhin verteilte der Nikolaus als kleines Geschenk ein Liederheft mit deutschen Weihnachtsliedern, aus dem alle gemeinsam dem Nikolaus drei Weihnachtslieder sangen. Gegen 14:30 Uhr mussten wir das gemütliche Beisammensein leider beenden, um rechtzeitig wieder am Bahnhof zu sein.

Aufgrund des starken Windes konnte niemand mit der Gondel ins Tal fahren und alle stiegen zu Fuß zurück ins Tal. Alle kamen heil und pünktlich am Treffpunkt an und wir stiegen in den Zug, der uns wieder zurück nach München brachte. Die Weihnachtsfahrt war wieder ein einzigartiges Erlebnis!

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