Studienfahrt Berlin WS16/17

Berlin, Berlin WS 16/17

Die Kurse G7416 und G7516 des Studienkollegs München haben das Privileg gehabt, fast eine Woche im Berlin unter der Führung von Herrn Auburger zu erleben. Diese war ein einzigartiges Erlebnis, die eine tiefere Verbindung zwischen den Studierenden und der Geschichte und der Kultur Deustchlands herzustellen ermöglichte.
In dem ersten Tag haben wir uns mit ersten Eindrücken beschäftigten. Gerade auf dem Weg nach dem Hostel könnten wir durch die Fenster der „tram-artigen“ U-Bahn die Pluralität dieser neuen Stadt kennenzulernen, nämlich eine Mischung von alte und neu, reich und arm, Currywurst und Kebab u.s.w. Für unsere Überraschung war das Hostel ein echtes auf dem Wasser treibendes Boot, dessen beste Eigenschaft die zauberhafte Aussicht des Sees Spree und der Oberbaumbrücke war.
Allerdings der Teil des Tages, in dem wir uns wirklich mit Eindrücken beschäftigten haben, fang mit der Herausforderung an, eine Foto-Rally zu machen. Das Ziel war zu bestimmtem Orten der Stadt zu gehen, wo die Antworten der uns gegebenen Fragen zu finden sind, und dort ein kreatives Selfie als Beweis zu machen. Trotz des Kaltes waren wir wegen unseres Konkurrenzgeistes warm und die Finsternis der Nacht könnte unser Verlangen nach Abenteuer (oder mindestens komische Selfies zu machen) zwischen den beleuchtenden Gebäuden nicht vernichten. Gendarmenmarkt, Marx und Engels Statue und zur guter Letzt der Brandenburger Tor waren einige dieser Orte. Außerdem gab es Fragen, die wir Einwohner befragen mussten. Erstaunlicherweise haben viele Gruppen gute Erfahrungen gehabt, in den sie einen Lehrer oder eine offene Person gefunden haben, die bereit waren, diesen kleinen mündlichen „Berlin-Test“ abzulegen.
In dem zweiten Tag, der sich um die berlinere Kultur handelte, erfuhren wir die Höhen und Tiefen Berlins. Zuerst mit einem literarischen „Hoch“ frühstückten wir in dem bekannten Fernsehturm. Der Blick von dem Fenster hinaus zeigte ein leicht durch den Nebel verstecktes Berlin, was fast eine perfekte Analogie zu unsere teilweise Entdeckung der Stadt durch das gestrige Erlebnis war. Dieses schöne Panorama müssten wir verlassen, dennoch hatten wir dann die Gelegenheit gehabt, die kleinsten Details von vielfältigen alten Objekten in dem Pergamon Museum zu genießen. Nach einer kurzen Einleitung neben den turquoise-blauen Toren von Konstantinopel war unsere Aufgabe eigentlich die schwierigste von allen: Nur ein Lieblingsstück zu finden und diese Wahl zu begründen.
Nachdem wir die beste und (wie der Name „12 Apostel“ andeutete) heilige Pizza gegessen haben, war es Zeit für die Tiefe der deutschen Kultur, nämlich das Jüdische Museum. Sogar durch die Architektur des Innengebäudes wurde es klar, dass dieses Museum sich mit dem Thema Holocaust kreativ anders auseinandersetzt. Die interessante Führung und das über das zu gehende Kunstwerke waren zwei markante Merkmalen davon.
Schließlich sind wir ganz tief gegangen und zwar zu dem Theaterstück „Linie 1“, dessen Titel den Namen einer berlineren U-Bahn-Station ist. Obwohl es seit 1970 aufgeführt wird, stellt dieses unterhaltende Theaterstück die Themen Liebe und „U-Bahn Leben“ ganz modern vor.
Die erste Haltestelle des politischen Berlin Tages war der Sony Center, der für die glamourösen Deutschlandpremieren von Filmen am roten Teppich bekannt ist. Dieser Stimmung zufolge haben wir in dem dort liegenden Restaurant „Alex“ ein prächtiges Frühstück gegessen, währenddessen uns Papier mit grundlegenden Auskünfte über die deutsche Politik gegeben wurde.
Nachher besichtigten wir der Holocaust Denkmal an der Cora-Berliner-Straße 1, der einen labyrinthartige Ort mit irregulärem Boden und dicken rechteckigen Wänden ist. Vermutlich versucht diese Ausstellung die Idee der Aussichtslosigkeit und Isolierung der Juden zu ermitteln. Unabsichtlich wurde diese Idee in unserem Erlebnis verstärkt, da das glatte Eis am Boden dieses Unsicherheitsgefühl in Realität umsetzte.
Danach erfuhren wir wie der Bundestag, der das Zentrum der deutschen Politik ist, funktioniert (z.B. wann es Plenarsitzungen gibt und wer teilnehmen muss; wie sind die Stühle zwischen die Parteien geteilt u.s.w.), und haben ein angenehmes Gespräch mit zwei Mitglieder der Partei der Grünen gehabt. Auch sehr spannend war die in dem Gebäude versteckten historischen Symbolen, die die alte und moderne Geschichte zeigen. Für die alte Geschichte sind z.B. russische Schreiben auf die Wände, die kontinuierliche Anwendung des aus Holz Flaggenmasts und die Bibliothek mit einer Sammlung von allen Verfassungen u.a. zu ernennen. Die moderne Geschichte lässt sich dennoch z.B. durch das doppelte Gesicht Adelkunstwerk, das am Plenarsaal steht, oder die fortschrittliche und wie die Politik transparente Kuppel wahrnehmen.
Zuletzt sahen wir das Theaterstück „Schatten“, das eine intellektuelle und erwachsene Umdeutung der griechischen Mythologie „Eurydike“ ist. Nach der Präsentation waren wir allen einfach schockiert und haben unseres kindliche Verstehen über Filmdrehung entwuchsen, dennoch hat diese spannende Geschichte unsere Interesse erzeugt.
Der nächste Tag war über Orten der Geschichte, währenddessen intensive Gefühlen verursacht wurden. Beide besichtigten Plätze darstellten zwei Fähigkeiten der Menschen: Einer ist Makro- und Mikroschaden in anderen zuzufügen, wie bzw. ein ganzes Gebiet durch Atombombe zu zerstören, oder psychologische Störungen hinterzulassen; Die andere ist trotz der Situation die menschliche Kapazität zu überleben.
Der erste von diesen Orten war die Gedenkstätte Hohenschönnhausen, die früher ein Gefängnis der Stasi war. Glücklicherweise war unsere Gebäudeführer in diesem Thema so interessiert, dass wir wegen seiner laut ihm fiktiv wie ein Hollywood Film erscheinenden jedoch wahren Geschichten der Häftlinge an seinen Lippen hingen. Ferner haben unsere russischen Kommilitonen dort auch aufgrund der Gebäudesausstatung eine Art von Nostalgie gefühlt.
Folgend haben wir den Bunker am Gesundbrunnen kennenzulernen, dessen Eingänge geheimnisvolle in der U-Bahn-Station liegende Türen sind. In dieser Unterwelt entdeckten wir ein neues Leben, in dem Menschen wegen der begrenzten Personenkapazität in dem Entgiftungraum wie Sardinen behandelt werden können und jeden Tag konservierte Essen genießen. Außerdem wurde mit Hilfe von zwei userer Kommilitonen simuliert, wie man im Fall einer Panne dort Strom erzeugt. Gemäß unserem Führer würden die Personen in dieser Situation (Atomkrieg und Bunkerleben) ihre Menschlichkeit fast Komplet verlieren und würden dann wie Tiere versuchen, nur zu überleben.
Letztendlich sind wir alle in einer Disco gegangen, um uns zu entspannen und die letzte Möglichkeit zusammen eine Verabredung in der Stadt wahrzunehmen.
Gewiss waren diese Tage reich an Erlebnisse für die Lebenszeit und erlaubten uns eine tiefere Erkenntnis der deutschen Kultur zu haben. Gerade in dem Zug nach München war es deutlich, dass wir wegen dieses Abenteuer vereinigter miteinander sind und in einer stärkeren Verbindung mit unserer neuen Heimat stehen.

Giovanna Silva Altemani

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