Informationen zur Aufnahme

Voraussetzungen für ein Studium in Bayern

Hochschulzugangsberechtigung
Sie müssen in Ihrem Heimatland eine Sekundarschule (Gymnasium, Lyzeum, High School etc.) mit Erfolg abgeschlossen haben. Das Abschlusszeugnis dieser Schule muss Ihnen in Ihrem Land ein Studium gestatten. In einigen Ländern müssen Sie für den Hochschulzugang in Deutschland zusätzlich z.B. ein Jahr studiert haben oder eine Hochschuleingangsprüfung bestanden haben.
Alle notwendigen Dokumente, also das Abschlusszeugnis der Schule und /oder eine Studienbescheinigung und /oder die Bescheinigung über die bestandene Hochschuleingangsprüfung bilden Ihre „Hochschulzugangsberechtigung“.


Wo bewerben Sie sich?
Mit dieser Hochschulzugangsberechtigung können Sie sich um einen Studienplatz, z.B. bei einer bayerischen Universität, bewerben. Damit sind Sie ein so genannter „Studienbewerber“. Wenn Ihr Abschlusszeugnis nicht direkt ein Universitätsstudium erlaubt, teilt Ihnen die Universität mit, dass Sie vor dem eigentlichen Universitätsstudium ein Vorbereitungsstudium am Studienkolleg München absolvieren müssen.

Diese Mitteilung erfolgt über eine schriftliche Zuweisung. Diese Zuweisung ist zugleich ein Bescheid über Ihre Bildungsnachweise und Grundlage für die Ausstellung eines Zeugnisses des Studienkollegs. Bewahren Sie es sorgfältig auf; Sie müssen es später im Studienkolleg abgeben!


Wie kommen Sie ins Studienkolleg?
Nach Ihrer Bewerbung meldet Sie die Universität am Studienkolleg an und Sie müssen am Deutsch- Aufnahmetest teilnehmen. Die Unterrichtssprache am Studienkolleg ist Deutsch. Durch den Aufnahmetest wird überprüft, ob Sie dafür ausreichende Deutschkenntnisse haben. Für die Studierenden technischer Studiengänge wird zusätzlich ein Mathematiktest durchgeführt.
Sie können an diesen Aufnahmetests nur dann teilnehmen, wenn die Universität Sie dazu eingeladen hat.


Welche Englisch-Kenntnisse sollten Sie mitbringen?

Damit Sie am Studienkolleg München einen sinnvollen und lohnenden Englisch-Unterricht erhalten können, sollten Sie bereits Englisch-Kenntnisse aus Ihrer bisherigen Schullaufbahn mitbringen:
Für den Schwerpunktkurs W benötigen Sie mindestens Englisch-Kenntnisse auf dem Niveau A2/B1 des „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen“ (= GER). Nach einem Einstufungstest zur Überprüfung der Englischkenntnisse in der ersten Unterrichtswoche werden Sie dann je nach Ergebnis der Englischgruppe B1 oder B2 zugeteilt. Für den Schwerpunktkurs G sollten Sie Englisch-Kenntnisse auf dem Niveau B1+ / B2 des GER mitbringen. Hier sind die Anforderungen in Englisch höher als im Schwerpunktkurs W, weil Englisch oder Latein als Profilfach für den Bereich der sprachlichen Studiengänge angesehen und unterrichtet wird.
Falls die Universität für den von Ihnen angestrebten Studiengang Latein fordert bzw. empfiehlt, nehmen Sie am Lateinunterricht teil. Die Möglichkeit am Englischunterricht teilzunehmen besteht dann nicht.


Latein oder Englisch im Schwerpunktkurs G?

Wenn Sie sich für ein geisteswissenschaftliches Studienfach bewerben, für das Ihre Universität Lateinkenntnisse fordert bzw. empfiehlt, nehmen Sie automatisch am Latein-Unterricht teil. Es besteht dann auch die Möglichkeit, das Latinum zu erwerben. Studierende mit anderen geisteswissenschaftlichen Fächern erhalten nach einem Einstufungstest Unterricht in Englisch. Im G-Kurs wird der Englischunterricht auf Niveau B2 abgeschlossen und daher werden bei den Studierenden Vorkenntnisse auf dem Niveau B1+ vorausgesetzt. In der ersten Unterrichtswoche wird ein Einstufungstest zur Überprüfung der Englischkenntnisse durchgeführt, an dem alle Studierenden teilnehmen müssen, für deren angestrebten Studiengang die Universität Englisch fordert bzw. empfiehlt. Studierenden, die noch nicht das erforderliche Niveau vorweisen können, wird dringend empfohlen, vor der Bewerbung entsprechende Vorbereitungskurse zu belegen.

Bevor Sie sich also für ein Studienfach bewerben, sollten Sie sich genau informieren, ob es tatsächlich Ihren Vorstellungen und Zielen entspricht. Denn ein Fachwechsel könnte dazu führen, dass Sie später entweder Latein oder Englisch im Fachstudium nachlernen müssen.